Auch kostenlose Hilfe kostet Geld.
Die Hospiz-Bewegung Salzburg finanziert den laufenden Betrieb zu mehr als drei Viertel durch Eigenerwirtschaftung in Form von
Spenden (35%)
Mitgliedsbeiträgen (11%)
Benefizveranstaltungen (6%)
Unterstützung durch die Caritas Salzburg (16%)
Mehr als ein Fünftel der Einnahmen kommt von den Subventionsgebern Stadt und Land Salzburg, der SAGES und den Gemeinden und den Sozialversicherungsträgern durch einen Zuschuss für die Leistung pro Patiententag im Tageshospiz.
Die Ausgaben des Vereins betrugen im Jahr 2010 insgesamt 680.700 Euro, wovon 322.800 Euro (47,5%) in das Tageshospiz flossen und 118.700 Euro (17,5%) direkt in das Angebot der regionalen mobilen Hospizbegleitung. Insgesamt betragen die Personalkosten mit 424.800 Euro 63 % des Gesamtbudgets.
Mit dem Ziel eines flächendeckenden Ausbaus der regionalen Angebote sowie einer Qualitätssicherung sind uns Bildungsarbeit, Supervision, Veranstaltungen und Seminare, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit zur Verbreitung des Hospizgedankens besonders wichtig. In die Bildungsarbeit wurden 60.900 Euro und in die Öffentlichkeitsarbeit 70.300 Euro investiert. Die tragende Säule der ehrenamtlich geleisteten Arbeit, ist in der Gewinn- und Verlustrechnung nur nur über Ausbildungskosten, Einsatzleitung und Begleitung durch Supervision sowie durch Dienstbesprechungen nicht jedoch über den großen Faktor der ?Zeitspende? abgebildet.

