Auch kostenlose Hilfe kostet Geld.
Eine wesentliche Säule zur Finanzierung der Hospiz-Bewegung Salzburg bilden für den laufenden Betrieb die Einnahmen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, sowie Erlöse aus Benefizveranstaltungen. Sie machen gemeinsam mehr als die Hälfte der Einnahmen aus. Mit etwa einem Fünftel des Jahresbudgets werden wir durch die Caritas der Erzdiözese Salzburg in Form einer Personalsubvention unterstützt. Ein weiteres Fünftel für die Dienste der mobile Hospizbegleitung und des Tageshospizes kommt von den Subventionsgebern Stadt und Land Salzburg, der SAGES und den Gemeinden. Die Sozialversicherungsträger tragen einen Teil der ärztlichen Leistung im Tageshospiz durch einen Zuschuss pro Patiententag.
Die Ausgaben des Vereins betrugen im Jahr 2008 insgesamt 574.800 Euro, wovon 252.700 Euro in das Tageshospiz flossen und 105.000 Euro in das Angebot der regionalen mobilen Hospizbegleitung. Insgesamt betragen die Personalkosten mit 360.900 Euro 62% des Gesamtbudgets.
Mit dem Ziel eines flächendeckenden Ausbaus der regionalen Angebote sowie einer Qualitätssicherung sind uns Bildungsarbeit, Supervision, Veranstaltungen und Seminare, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit zur Verbreitung des Hospizgedankens besonders wichtig. In die Bildungsarbeit wurden 51.900 Euro und in die Öffentlichkeitsarbeit 45.500 Euro investiert.

